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Satzung

des Musikvereins Marxheim/Schweinspoint e.V.

Marxheimer Musikanten


§ 1

ALLGEMEINES

Der Verein führt den Namen "Musikverein Marxheim-Schweinspoint e.V.“ und hat den Untertitel „Marxheimer Musikanten" gegründet 1970 und hat seinen Sitz in 86688 Marxheim, Landkreis Donau-Ries.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.  Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.


§ 2

VEREINSZWECK

Der Verein ist Mitglied des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zweck des Vereins ist Erhaltung, Pflege und Förderung der Blas- und Volksmusik.

Insbesondere macht er sich zur Aufgabe:

  • Abhaltung regelmäßiger Übungsabende
  • Ausbildung des Jugendnachwuchses
  • Veranstaltung von Konzerten
  • Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen
  • Teilnahme an Musikfesten und Wertungsspielen.


§ 3

MITGLIEDSCHAFT

Der Verein besteht aus:

  • aktiven Mitgliedern
  • fördernden Mitgliedern
  • Ehrenmitgliedern

Aktive Mitglieder sind Musiker, die in der Blaskapelle mitwirken und Jugendliche in Ausbildung.

Fördernde Mitglieder leisten zur Pflege der Blas- und Volksmusik einen jährlichen Beitrag. Zu Ehrenmitgliedern können durch die Vorstandschaft des Vereins Personen ernannt werden, die sich um die Blas- und Volksmusik besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder haben zu allen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt.

 

§ 4

ENTSTEHUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Mitglieder des Vereins können alle Personen mit gutem Ruf werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig. Jugendliche ab dem vollendeten 8. Lebensjahr können mit Einwilligung der Eltern dem Verein beitreten.

 

§ 5

MITGLIEDSBEITRAG UND AUSBILDUNGSGEBÜHREN

Mitglieder haben einen Mitgliederbeitrag zu entrichten. Personen, die zum Zwecke der Ausbildung beitreten, haben außerdem eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Mitgliedsbeitrag und Aufnahmegebühr werden jeweils in der Jahresversammlung festgelegt.

 

§ 6

RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

Kein Mitglied hat Anspruch auf die Erlernung eines bestimmten Instruments. Es liegt im Ermessen des Übungsleiters, jedem Musikschüler das für ihn am besten geeignete Instrument zuzuteilen. Musikschülern und den Musikern der Kapelle wird das Instrument vom Verein gestellt. Sie haben dasselbe sorgfältig zu behandeln. Reparaturkosten, die durch unsachgemäße Behandlung entstehen, sind vom Verursacher zu tragen. Außerdem ist beim Verlust des Instruments Ersatz zu leisten. Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Übungsabenden teilzunehmen. Auslagen, die durch die Ausübung der Musik entstehen, insbesondere Fahrtkosten, können durch den Verein ersetzt werden.

 

§ 7

VORSTAND

Die Vorstandschaft besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, einem Schriftführer, einem Kassier und drei Beisitzern. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende; jeder vertritt allein den Verein. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende dem Verein gegenüber verpflichtet, von der Vertretungsbefugnis nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden Gebrauch zu machen.
Die Vorstandschaft wird jeweils auf die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Wahlperiode aus, rückt automatisch der Stimmennächste der vorhergegangenen Wahl in die Vorstandschaft nach.  Die Vorstandschaft bleibt jeweils solange im Amt, bis eine Neuwahl stattgefunden hat.

§ 8

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Die Versammlung beschließt über die Beiträge, die Entlastung der Vorstandschaft, über Satzungsänderungen, sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Zur Gültigkeit eines Beschlusses ist einfache Stimmenmehrheit erforderlich; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Schriftführer, sowie von einem Vereinsausschussmitglied zu unterzeichnen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von einem Drittel aller Mitglieder oder der Mitglieder des Vereinsausschusses einzuberufen.

 

§ 9

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Alle Einnahmen (Mitgliederbeiträge Aufnahmegebühren Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Köperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.

 

§10

EHRENAMT

Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich Ehrenamtlich ausgeübt.
Unabhängig davon dürfen jedoch Aufwandsentschädigungen an Vorstandsmitglieder oder Personen, die nebenberuflich im Dienst oder im Auftrag des Vereins tätig sind, gezahlt werden. Entschädigungen dürfen nicht unangemessen hoch sein und sind nur im Rahmen der hausrechtlichen Möglichkeiten des Vereins zulässig.
Personen, die sich im Ehrenamt oder nebenberuflich im Verein im gemeinnützigen Bereich engagieren, können im Rahmen der steuerlich zulässigen Ehrenamtspauschale gem. § 3 Nr. 26a EStG oder der Übungsleiterpauschale gem. § 3 Nr. 26 EStG begünstigt werden.
Für Zahlungen von Ehrenamtspauschalen oder Übungsleiterpauschalen ist ein mehrheitlicher Vorstandschaftsbeschluss notwendig.
Der Ersatz von Aufwendungen, die durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind, kann gem. § 670 BGB geltend gemacht werden. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

 

§11

AUSSCHEIDEN

Der freiwillige Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres.  Der Austritt wird erst rechtswirksam, wenn das empfangene Instrument und sonstiges Vereinseigentum abgeliefert worden ist.  Für verlorengegangenes Vereinseigentum oder für durch unsachgemäßen Gebrauch beschädigte Instrumente kann Ersatz beansprucht werden.
Musikschüler erhalten beim Ausscheiden vom Tage der Aufnahme an innerhalb

 

 

 

 

  • von 3 Monaten 80 %
  • von 6 Monaten 60 %
  • von 12 Monaten 40 %
  • von 24 Monaten 20 %

der Aufnahmegebühr zurück.

Eine Auszahlung erfolgt erst, wenn es nach der Kassenlage des Vereins möglich ist.



§ 12

AUSSCHLUSS

Ein Mitglied kann durch die Vorstandschaft ausgeschlossen werden:

  • bei fortgesetzter Nachlässigkeit und öfterem unentschuldigtem Fernbleiben der Übungsstunden.
  • bei unbotmäßigem Benehmen gegenüber dem Übungsleiter und den Mitgliedern der Vorstandschaft.
  • bei groben Vergehen gegen die Kameradschaft innerhalb des Vereins.


§ 13

AUFLÖSUNG DES VEREINS

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens für diesen Zweck mit einer 4-wöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. 3/4 Stimmenmehrheit ist erforderlich. Bei Auflösung/Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Marxheim mit der Maßgabe, es wiederum für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

 

Marxheim, 23. April 2010